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Noord-Holland

Purmerend

Die Koepelkerk am Kaasmarkt in Purmerend.
Die Koepelkerk am Kaasmarkt in Purmerend. · Foto: Txllxt TxllxT / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Eine Vase im Purmerends Museum erzählt mehr als eine Geschichte der Gestaltung. Das Museum bewahrt Jugendstilkeramik, die zwischen 1895 und 1907 in Purmerender Manufakturen entstand. Im ehemaligen Rathaus am Kaasmarkt stehen diese Gegenstände neben der Geschichte eines Ortes, der sich vom Fischerdorf zur Marktstadt entwickelte. Die Sammlung verbindet die Stadt mit ihren Gestaltern und der umgebenden Landschaft aus Seen und trockengelegten Flächen.

In Middenbeemster geht es um Wohnen und Arbeiten auf dem Land. Das Beemster Museum befindet sich im Bauernhaus hinter dem Wohnhaus Westerhem. Die Anordnung um den Heuspeicher macht das Gebäude selbst zum Teil der Erzählung. Das Betje Wolff Museum bewahrt ein anderes Wohnumfeld: das ehemalige Pfarrhaus, in dem die Schriftstellerin lebte und ihr Arbeitszimmer hatte. Beide Museen zeigen, wie unterschiedliche Geschichten in einem Dorf zusammenkommen.

Ein Museumssonntag kann Purmerend mit Middenbeemster verbinden, mit einer Fahrt zwischen beiden Orten. Fort bij Spijkerboor gehört zu einer anderen Besuchssaison. Dort geht es um die Verteidigung Amsterdams und das Leben hinter einer langen Festungsfassade. Das Fort ist im Winter geschlossen und bietet ein weiteres Ziel für einen späteren Tag.

Museum am Kaasmarkt

Das Purmerends Museum im ehemaligen Rathaus, 2010.
Das Purmerends Museum im ehemaligen Rathaus, 2010. · Foto: Arch / Wikimedia Commons, Public domain

Purmerends Museum

Das Purmerends Museum im ehemaligen Rathaus zeigt Stadtgeschichte und Purmerender Jugendstilkeramik aus den Jahren 1895–1907. Auch frühe Arbeiten von J.J.P. Oud, Mart Stam und Jac. Jongert gehören zur Präsentation. Wechselausstellungen ergänzen Themen aus Kunst, Keramik sowie der Geschichte von Stadt und Region.

Kaasmarkt 20, 1441 BG Purmerend

Ein Tag in Purmerend

Das Wohnhaus Westerhem am Middenweg 185; das Museumsbauernhaus steht dahinter.
Das Wohnhaus Westerhem am Middenweg 185; das Museumsbauernhaus steht dahinter. · Foto: Arhu / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Eine Sonntagskombination, wenn beide Museen geöffnet sind, außerhalb besonderer Schließtage. Das Purmerends Museum öffnet sonntags regulär von 12 bis 16 Uhr. Museum.nl nennt für das Beemster Museum sonntags 13.30 bis 17 Uhr. Zwischen den Besuchen bleiben 75 Minuten für Mittagessen und die Autofahrt; jeder Besuch gilt einer Auswahl.

12.00–13.15 · Purmerends Museum

Der Tag beginnt im Purmerends Museum am Kaasmarkt 20 mit Stadtgeschichte, Gestaltung und Keramik. Die Sammlung verbindet die Marktstadt mit ihrem Umland. Museumsladen und Touristeninformation liegen an der Peperstraat 35 und sind auch vom Museumsinneren aus erreichbar.

14.30–16.00 · Beemster Museum

Das Beemster Museum am Middenweg 185a in Middenbeemster behandelt Landwirtschaft und Landgewinnung. Das Bauernhaus steht hinter dem Wohnhaus Westerhem mit der Nummer 185. Dieses Vorderhaus mit Besucherzentrum zeigt das Foto.

Mehr über Fort bij Spijkerboor

Die lange Fassade von Fort bij Spijkerboor in Westbeemster.
Die lange Fassade von Fort bij Spijkerboor in Westbeemster. · Foto: Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Fort bij Spijkerboor am Westdijk 46 in Westbeemster gehört zur Verteidigungslinie von Amsterdam. Es besitzt zwei Stockwerke, Munitionskammern und einen drehbaren Panzerturm. Das Fort ist vom 5. Oktober 2026 bis einschließlich 27. März 2027 geschlossen. Natuurmonumenten nennt den 28. März 2027 als ersten Öffnungstag. Ein Fortbesuch gehört deshalb zu einem anderen Tag als die winterliche Museumskombination.

Kennzahlen und Verkehr

Einwohner

96.182

Fläche

96,63 km²

Wasser

2,99 km²

Orte

5

Stichtag · 1. Januar 2026

Bahnhöfe

Literatur und Wohnkultur

Das Betje Wolff Museum am Middenweg 178, April 2011.
Das Betje Wolff Museum am Middenweg 178, April 2011. · Foto: Arhu / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Betje Wolff in Middenbeemster

Das Betje Wolff Museum am Middenweg 178 befindet sich im ehemaligen Pfarrhaus. Die Schriftstellerin lebte hier von 1759 bis 1777. Ihr restauriertes Arbeitszimmer Kipperust verbindet das Haus mit den Briefen und Büchern, die sie hier schrieb.

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