Zaltbommel: das Stadskasteel und die Gasthuistoren
Ein Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert und ein älterer Turm zeigen verschiedene Schichten der Stadt.

Das Maarten van Rossemhuis in Zaltbommel wurde laut Stadskasteel zwischen 1535 und 1540 für den geldrischen Heerführer Maarten van Rossem erbaut. Dicke Mauern, Ecktürme und Zinnen verleihen dem ehemaligen Wohnhaus das Aussehen einer kleinen Burg. Das Museum heißt heute Museum Stadskasteel Zaltbommel.
Das Rijksmonumentenregister beschreibt das Gebäude als ein um 1535 errichtetes Torgebäude für einen Stadtpalast, der nie vollendet wurde. 1885 restaurierte P.J.H. Cuypers es grundlegend.
Seit 1934 zeigt das Haus Dauer- und Wechselausstellungen über Zaltbommel und Umgebung. Das Museum zeigt auch die Verbindung zur Illustratorin Fiep Westendorp, die in Zaltbommel geboren wurde.
Ein zweites historisches Wahrzeichen ist die Gasthuistoren. Das Rijksmonumentenregister datiert den Backsteinturm in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts. In der Laterne hängt ein Glockenspiel mit fünfzehn Glocken, die 1654 von P. und F. Hemony gegossen wurden; auch das Reiterspiel an der Westfassade stammt von 1654.
Das Stadskasteel liegt an der Nonnenstraat 5–7 und ist dienstags bis sonntags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 9,50 €, Kinder von vier bis einschließlich fünfzehn Jahren 3,50 €, und jüngere Kinder haben freien Eintritt.
Die Gasthuistoren kann von außen besichtigt werden.