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Willemstad: eine Festung, die vom Sechseck zum Siebeneck wuchs

Die Wälle am Hollands Diep und das Mauritshuis erzählen, wie ein befestigtes Dorf zur Festungsstadt wurde.

Erfundene Festung an einem breiten Fluss; KI-Bild zur Illustration. Dies ist kein Foto von Willemstad. KI-Bild zur Illustration · eigenes KI-Bild KI-generiertes Bild

Willemstad liegt am Hollands Diep und hat laut der Gemeinde Moerdijk eine sternförmige Festung. Der örtliche Heimatkundekreis beschreibt eine genauere Baugeschichte: Der erste Entwurf folgte einem regelmäßigen Sechseck um den bestehenden Straßenplan, danach wurde die Festung außerhalb des Deichs zu einem Siebeneck erweitert.

Prinz Wilhelm von Oranien gab am 30. Juli 1583 den Auftrag, das Dorf Ruigenhil zu befestigen. Der ursprüngliche Plan wurde vom Festungsbaumeister Abraham Andriesz gezeichnet. Der Heimatkundekreis nennt anschließend den Bau des Bastions Groningen ab vermutlich 1598 und den des Bastions Gelderland im Jahr 1602.

Erfundene Landschaft; KI-Bild zur Illustration. Dies ist kein Foto von Willemstad. KI-Bild zur Illustration · eigenes KI-Bild KI-generiertes Bild

Ein Besuch in Willemstad kann im Mauritshuis beginnen. Prinz Moritz von Oranien ließ diesen Landsitz 1623 bauen. Die Gemeinde nennt das Gebäude ein Reichsdenkmal; das Besucherzentrum verbindet dort die Festungsgeschichte mit anderen Geschichten, darunter der Flutkatastrophe.

Das Watersnoodkabinet im Mauritshuis behandelt diese Überflutungsgeschichte. Eine andere Ausstellung über das Ende des Festungsstatus wurde als „bis Oktober“ zu sehen angekündigt. Das ist für den 14. Oktober keine bestätigte Laufzeit; deshalb ist diese Präsentation nicht Teil dieser Besuchsempfehlung.

Das Besucherzentrum in der Hofstraat 1 ist in der Wintersaison, vom 1. Oktober bis einschließlich 31. März, von Mittwoch bis Freitag von 11.00 bis 17.00 Uhr und am Wochenende von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Montags und dienstags ist es geschlossen. Die eigene Seite nennt den interaktiven Zugang kostenlos.

Innerhalb der Festung ist Parken laut der Gemeinde von Montag bis Mittwoch frei. Von Donnerstag bis Sonntag gilt zwischen 11.00 und 21.00 Uhr eine Höchstdauer von zwei Stunden mit blauer Karte. Diese Regeln sind praktisch für alle, die die Wälle und das Besucherzentrum am selben Tag sehen möchten.

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