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Kinderdijk im Herbst: eine Wasserlandschaft, die weiterarbeitet

Neunzehn Mühlen, zwei Wege und eine Geschichte der Wasserwirtschaft. Kinderdijk bleibt im Herbst zugänglich; für die Besuchsorte braucht es ein Ticket.

Museumsmühle Nederwaard in Kinderdijk mit Brücke und Wasser
Museumsmühle Nederwaard in Kinderdijk. Baykedevries / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Quelle · Bildnachweise

Die Windmühlen von Kinderdijk sind untrennbar mit ihrer Landschaft verbunden. Sie gehörten zu einem System, das Wasser aus der Alblasserwaard ableitete. Seit 1997 steht das Gebiet auf der UNESCO-Welterbeliste. Alle neunzehn Mühlen stehen noch an ihrem ursprünglichen Ort; einige sind weiterhin von Müllerfamilien bewohnt.

Die ältesten Entwässerungsmühlen der Alblasserwaard stammen laut Kinderdijk aus der Zeit um 1450. Zwischen 1738 und 1740 kamen sechzehn Speichermühlen hinzu, die das Wasser weiterpumpten. Die Mühlen können noch heute als Reserve der Wasserwirtschaft dienen. Wer an ihnen entlanggeht, sieht eine historische Landschaft, die mehr als eine Kulisse ist.

Ein Besuch braucht kein festes Programm. Kinderdijk bietet eine kurze Route von ungefähr einer Stunde und eine längere von zwei bis drei Stunden an. Mit einem Ticket lassen sich drei Museumsmühlen und das Wisboom-Pumpwerk besichtigen; auch eine Bootsfahrt gehört dazu. Der Fahrplan kann sich je nach Tag ändern. Die Abfahrtszeiten können von Tag zu Tag variieren. Der offizielle Fahrplan gibt den aktuellen Stand wieder.

Für Montag, den 19. Oktober, nennt Kinderdijk während der Saison vom 6. März bis zum 1. November Öffnungszeiten von 09:00 bis 17:30 Uhr. Für die Besuchsorte ist ein Ticket nötig. Die Adresse lautet Nederwaard 1b in Kinderdijk. Zeiten und Verfügbarkeit der Bootsfahrt können sich ändern.

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