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Friesischer Orangenkuchen (oranjekoek): oben rosa, innen Orange

Wer oranjekoek bestellt, bekommt etwas Rosafarbenes. Der Name steckt im Inneren: Streifen kandierter Orangenschale, die im Teig mitgebacken werden. Diese Version für zu Hause ist ein flacher Kuchen von 24 cm mit einer Prise Anis und einer Glasur aus Puderzucker und Orangensaft.

Ein runder friesischer Orangenkuchen mit zartrosa Glasur auf einem Keramikteller auf einem Holztisch; ein Stück ist herausgeschnitten und zeigt eine hellgelbe Krume mit kleinen orangefarbenen Stückchen kandierter Orangenschale.
Eigene KI-generierte Illustration; kein Foto eines von der Redaktion zubereiteten Gerichts KI-generiertes Bild

Oranjekoek ist laut der Stichting Ambachtelijke Bakkerij (Stiftung für handwerkliches Backen) eine typisch friesische Leckerei: ein flacher Kuchen, meist mit rosa Glasur. Der Name kommt nicht von der Farbe, sondern von den dünnen Streifen kandierter Orangenschale, die darin mitgebacken werden; auch Anissamen gehört zum Geschmack. Die Rezepte unterscheiden sich von Bäckerei zu Bäckerei, und Bäcker arbeiten oft mit Mürbeteig, Mandelmasse und einem Tupfen Creme. Dies ist unsere eigene, einfachere Version als Rührkuchen für zu Hause.

1 Kuchen von 24 cm, 12 Stücke · Vorbereitung: 25 Min. · Garzeit: 45 Min. · Ruhezeit: 100 Min.

Zeitangaben sind Richtwerte; der Ofen kann während der Vorbereitung vorheizen. Zum Abkühlen vor dem Aufbewahren zusätzliche Zeit einplanen.

Zutaten und Geräte

Springform (Ø 24 cm), Backpapier, Handrührgerät, Rührschüsseln, Mörser, Sieb, Teigschaber, Holzstäbchen und Kuchengitter.

Zutaten

  • 150 g weiche ungesalzene Butter, plus 5 g zum Einfetten
  • 150 g Zucker
  • 3 mittelgroße Eier, zimmerwarm
  • 225 g Weizenmehl, plus 10 g für die kandierte Orangenschale
  • 8 g Backpulver
  • 1 g Salz
  • 3 g Anissamen
  • 100 g kandierte Orangenschale
  • 60 ml Vollmilch
  • 150 g Puderzucker
  • 20–25 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 1–2 Tropfen rote Lebensmittelfarbe

Zubereitung

  1. Heize den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vor. Fette die Springform ein und lege den Boden mit Backpapier aus. Hacke die kandierte Orangenschale fein, zu Stückchen von 2–3 mm, und wende sie in 10 g Mehl, damit sie nicht auf den Boden sinken. Zerstoße den Anissamen grob im Mörser.
  2. Schlage Butter und Zucker mit dem Handrührgerät 4–5 Minuten hell und luftig. Rühre die Eier einzeln unter; gib das nächste Ei erst hinzu, wenn das vorige aufgenommen ist.
  3. Mische 225 g Mehl mit Backpulver, Salz und Anis. Hebe die Mischung in zwei Portionen unter die Buttermasse, abwechselnd mit der Milch, bis der Teig gerade glatt ist. Hebe die kandierte Orangenschale unter.
  4. Fülle den Teig in die Form und streiche ihn glatt. Backe den Kuchen 40–45 Minuten auf der mittleren Schiene, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzstäbchen in der Mitte sauber herauskommt.
  5. Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen. Entferne dann den Rand und lass ihn mindestens 60 Minuten auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen: Auf einem warmen Kuchen schmilzt die Glasur weg.
  6. Siebe den Puderzucker. Rühre den Orangensaft nach und nach unter, bis eine dicke Glasur entsteht, die langsam vom Löffel läuft. Rühre die Farbe tropfenweise unter, bis die Glasur zartrosa ist. Streiche die Glasur über den ausgekühlten Kuchen und lass sie 30 Minuten fest werden, bevor du ihn anschneidest.
Fein gehackte kandierte Orangenschale auf einem Holzbrettchen, ein Schälchen Anissamen, eine Schüssel mit zartrosa Glasur und eine halbe Orange.
Eigene KI-generierte Illustration; kein Foto eines von der Redaktion zubereiteten Gerichts KI-generiertes Bild

Aufbewahrung

Bewahre den glasierten Kuchen luftdicht in einer Dose bei Zimmertemperatur auf und iss ihn innerhalb von 3 Tagen; dies ist eine Qualitätsempfehlung, keine Haltbarkeitsgarantie.

Allergene

Weizen/Gluten, Ei und Milch. Weitere Allergene ergeben sich aus den Etiketten der kandierten Orangenschale und der Lebensmittelfarbe; kandierte Schale kann Sulfite enthalten.

Unsere eigene Bearbeitung für die Küche zu Hause, nicht probegekocht. Die Zeiten sind Richtwerte; die beschriebenen Garmerkmale zeigen, wann das Gericht fertig ist.

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